Katze alleine lassen

Mensch und Katze leben seit jeher zusammen. Doch da sich unser Leben im Normalfall nicht ausschließlich zu Hause abspielt, stellt sich meist schon bald die Frage: Was passiert mit meiner Katze, wenn ich nicht da bin?

Im Folgenden möchte ich darauf eingehen ob bzw. wie lange man Katzen alleine lassen kann und wie Sie diese Zeit für Ihre Katze möglichst angenehm gestalten können.

Zum Glück gibt es inzwischen eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten für Tiere, die Sie nutzen können, auch wenn Sie gerade nicht zu Hause sind. Zuletzt werde ich noch auf längere Abwesenheitszeiten eingehen und welche Optionen Sie während Urlauben, Krankenhaus- oder Kuraufenthalten, etc. haben.

Kann man seine Katze alleine zu Hause lassen?

Grundsätzlich gilt erst einmal: Ja. Selbstverständlich muss man als Tierhalter nicht 24 Stunden am Tag zu Hause sitzen. Insbesondere kurze Abwesenheiten, wie etwa für einen Einkauf, ein Essen oder für den Sport, sind nicht der Rede wert. Wenn Sie gerade eine der, durchaus häufigen und langen, „Nickerchen“-Phasen Ihrer Katze erwischen, kann es sogar sein, dass Sie sich in der Zeit nicht einmal von der Stelle rührt.

Die eigentliche Frage lautet daher:

Wie lange kann man seine Katze alleine zu Hause lassen?

Katzen sind sehr individuell und deshalb muss jede Katzenmama und jeder Katzenpapa berücksichtigen, wie die eigene Katze so ist. Sie sind es nämlich, die die Katze vermutlich am besten kennen.

Wie lange kann man eine Katze alleine lassen?

Diese Frage lässt sich also nicht pauschal beantworten. In der Regel gilt: Maximal 48 Stunden. Da Katzen aber sehr unterschiedliche Charaktere haben können, kann auch die Antwort stark variieren.

Es gibt generell anhänglichere Katzen, häufig auch rassebedingt, welche Sie nicht länger als 24 Stunden komplett alleine lassen sollten. Längere Abwesenheiten können sich, insbesondere bei sensiblen Tieren, durch klagendes Miauen, Unsauberkeit oder vermehrtes Kratzen/Zerstören von Gegenständen äußern.

Wie sieht es also mit konkreten Situationen und Zeiträumen aus?

Arbeit

Die Arbeit stellt meist das geringste Problem dar, da man im Normalfall nicht länger als maximal 12 Stunden (inklusive Fahrten, eventuelle Besorgungen/Erledigungen, Überstunden etc.) weg ist. Häufig auch weniger. Natürlich kommt es auch hier auf die jeweilige Katze und Ihren Charakter an. Gerade am Anfang kann es sein, dass sie eine Weile braucht um sich an das häufigere Alleinsein zu gewöhnen.

Dasselbe gilt für sämtliche anderen Unternehmungen die Sie innerhalb eines Tages machen.
Grundsätzlich kann man sagen: Wenn Sie morgens das Haus verlassen und am selben Tag noch nach Hause kommen, ist alles in Ordnung. Natürlich ist man gelegentlich auch mal abends länger weg, solange es
dabei aber nur um ein paar Stunden geht und es nicht die Regel ist, ist auch das meist kein Problem.

(Langes) Wochenende

Müssen Sie übers Wochenende beruflich verreisen oder gönnen sich einen Kurzurlaub, sieht es schon etwas anders aus. Im Idealfall haben Sie jemanden der 1-2 Mal nach Ihrer Katze schaut und wenn es nur der Nachbar ist, der kurz das Futter auffüllt.

Haben Sie niemanden zur Verfügung wäre die Anschaffung eines Futterautomaten empfehlenswert. Diese haben meist mehrere Fächer, welche Sie im Voraus mit Futter befüllen. Zuletzt programmieren Sie die Zeiten ein, zu welchen sich die einzelnen Fächer öffnen sollen. So können Sie in der Regel 1-5 Mahlzeiten vorbereiten.

Die Automaten gibt es in unterschiedlichen Größen und Preisklassen. Auch gibt es Unterschiede in der Funktionalität, so beispielsweise den PetMate 80889 ( ➥ Amazon*), welcher aufgrund von Kühlakkus auch für Nassfutter geeignet ist.

Ohne Kühlung und damit nur für Trockenfutter geeignet ist der PetSafe PFD11-13707 ( ➥ Amazon*).

Verpassen Sie nur eine Fütterung gibt es auch ein simpleres Gerät von Trixie, nämlich den Futterautomaten TX1 ( ➥ Amazon*).

Zwar auch nur für eine Fütterung aber weitaus spezieller ist dieser Futterautomat von SureFeed ( ➥ Amazon*). Dieser eignet sich vor allem für Mehrkatzenhaushalte, bei denen es Probleme mit „Futterdieben“ gibt. Jede Katze hat ihren eigenen Napf, der sich nur öffnet, wenn sie davor steht. Voraussetzung ist, dass Ihre Katze gechipt ist oder ein spezielles Halsband trägt damit das Gerät sie erkennen und unterscheiden kann.

Wichtig:

Testen Sie die Geräte am besten noch vor Ihrer Abwesenheit mindestens einmal aus, um sicherzugehen, dass die Zeiten richtig programmiert sind und auch damit die Katzen sich daran gewöhnen können. Anfangs können die Geräusche, die manche Automaten beim Drehen oder Öffnen machen, manche Katzen erschrecken oder verunsichern, daher sollten Sie unbedingt abklären, ob Ihr Tier auch wirklich daraus frisst.

Urlaub

Sobald Sie mehr als 3 Tage abwesend sind, müssen Sie sich zwingend rechtzeitig um eine gute Betreuung für Ihre Katze kümmern!

Futterautomaten reichen nicht für längere Zeiträume und auch die Katzentoiletten sollten spätestens dann von allen Klumpen befreit werden. Für letzteres Problem gibt es zwar inzwischen auch die ersten selbstreinigenden Katzentoiletten, wie beispielsweise die PetSafe ScoopFree ( ➥ Amazon*), doch beides ersetzt nicht die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die Ihr Tier unbedingt benötigt.

Im Idealfall haben Sie Freunde, Familie oder nette Nachbarn, die Sie bitten können, mindestens ein Mal am Tag nach der Katze zu sehen. Eine halbe Stunde gilt als absolutes Minimum um sich um Futter, Klos und natürlich die Katze zu kümmern. Aber je länger sich Zeit fürs Spielen und Schmusen genommen wird, desto besser.

Hat niemand Zeit diese Aufgabe zu übernehmen, so haben Sie noch weitere Optionen wie Katzenpensionen, Tiersitter oder auch sogenannte Haussitter. Auf diese werde ich später in einem separaten Punkt noch ausführlicher eingehen.

Einige Menschen ziehen auch in Erwägung Ihre Katze mit in den Urlaub zu nehmen. Was bei Hunden gar nicht so unüblich ist, ist für Katzen meist mit großem Stress verbunden, da sie Veränderungen
der gewohnten Umgebung als Belastung empfinden.

Sicherlich gibt es auch hier Ausnahmefälle mit Katzen die damit besser zurechtkommen. Eine zuverlässige tägliche Betreuung ist allerdings in den meisten Fällen weitaus empfehlenswerter als der Katze eine Reise anzutun.

Dieses Video zeigt, was unsere Fellnasen so alleine zu Hause machen 🙂

Worauf sollte man achten, wenn man seine Katze alleine lässt?

Haben Sie eine sensiblere oder auch generell aktive oder wilde Katze, kann es gut vorkommen, dass sie durch die Langeweile einigen Unsinn in Ihrer Wohnung anstellt. Achten Sie daher darauf, dass nicht zu viel kaputtgehen kann, indem Sie zum Beispiel zerbrechliche Gegenstände nicht zu nah am Rand stehen lassen oder wegräumen.

Ein weiterer Tipp wäre, die Klopapierrolle nicht offen hängenzulassen. Wichtig ist natürlich auch, dass Pflanzen oder andere Dinge, die die Katzen in einer durch die Langeweile ausgelöste Erkundungstour anknabbern könnten, nicht gefährlich für sie sind!

Dazu gehört auch, dass keine Plastiktüten oder Ähnliches herumliegen um eine Erstickungsgefahr zu vermeiden und sicher zu gehen, dass sie nicht an Putzmittel etc. herankommen.

Gehen Sie daher vor einem längeren Verlassen Ihre Wohnung oder Ihr Haus noch einmal aufmerksam durch und beseitigen Sie potenzielle Gefahren. Es ist immer wieder faszinierend was Katzen in längeren Zeiten
des Alleinseins neu entdecken und auch lernen, wie beispielsweise das Öffnen von Schranktüren!

Ein Bonus-Tipp für Nutzer von Saugrobotern

Immer mehr Tierhalter schaffen sich die durchaus praktischen Alltagshelfer an. Natürlich ist die Vorstellung in ein sauberes, bereits von Staub, Haaren und Streu befreites Heim zurückzukehren, toll. Bevor Sie den Roboter allerdings über einen größeren Zeitraum selbstständig fahren lassen, sollten Sie abklären, dass Ihre Katze beim längeren Alleinsein nicht unsauber wird oder bedenken, ob sie öfter mal Haare erbricht. So könnte es passieren, dass der Saugroboter Ausscheidungen oder Erbrochenes in der Wohnung verteilt. Vor der Anschaffung eines Saugroboters gilt es zu schauen, ob Ihre Katze sich vor diesem nicht fürchtet.

MEDION Saugroboter MD18600 (90 Min. Laufzeit, autom. Rückkehr zur Ladestation, Direktabsaugung von Hartböden, kurzflorige Teppiche, Fliesen, Laminat, Tierhaare optimiert, Modell 2018) weiß
MEDION Saugroboter MD18600 (90 Min. Lauf*
von MEDION
  • Saugroboter für alle Hartböden und kurzflorige Teppiche mit 90 Min. Laufzeit, Rückkehr zur Ladestation, Programmierfunktion und Sicherheitssensoren
  • Allzeit bereit: Der Saugroboter kehrt automatisch zur Basisstation zurück und lädt seinen Akku.
  • Besonders flexibel: Egal ob Fliesen, Parkett, Laminat oder kurzflorige Teppiche: Der Saugroboter reinigt mühelos eine Vielzahl unterschiedlicher Bodenbeläge.
  • Sicher durch Infrarot: Mit seinen Sensoren meidet der Saugroboter selbstständig Treppenabsätze und Hindernisse.
  • Lieferumfang: MEDION Saugroboter MD 18600, Ladestation, Netzteil, Reinigungspinsel
Unverb. Preisempf.: € 149,99 Du sparst: € 30,99 Prime  Preis: € 119,00 Bei Amazon kaufen*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Grundsätzlich gilt außerdem: Zwei (oder noch mehr) Katzen sind glücklicher als alleine! Da sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten und gemeinsam schmusen oder spielen können, kommt weniger schnell Langeweile oder Einsamkeit auf. Dies gilt im Übrigen auch, wenn Sie nicht verreisen. Mensch und Tier bauen zwar natürlich auch eine wertvolle Beziehung zueinander auf, trotzdem kann der Mensch keinen tierischen Gesellen ersetzen.

Bei Freigängerkatzen, die draußen selbst jagen und auch dort ihr Geschäft verrichten sieht das Ganze nochmal etwas anders aus. Diese benötigen nicht zwingend eine tägliche Betreuung, aber es sollte trotzdem alle 2-3 Tage jemand nach ihnen sehen! Je nach Wetterlage kann es vorkommen, dass sie doch zu Hause fressen möchte oder dort das Katzenklo nutzt, daher sollte sich dennoch darum gekümmert werden.

Auch gibt es draußen natürlich Gefahren, daher ist es wichtig sicherzugehen, dass sie auch hin und wieder zurück nach Hause kommt und nichts passiert ist.

Wie beschäftigt man seine Katze, wenn man sie alleine lässt?

Egal ob Sie „nur“ zur Arbeit gehen, 1-3 Tage weg sind oder einen längeren Urlaub machen: Sorgen Sie bitte für ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihre Katze.

Das beginnt schon mit der absoluten Grundausstattung von genügend Liege- und Kratzmöglichkeiten, idealerweise in allen Zimmern. Auch sehr simpel, aber für die meisten Katzen eine Lieblingsbeschäftigung: aus dem Fenster schauen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Katze guten Zugang zu gemütlichen Fensterbänken hat und ungehindert raussehen kann.

Machen Sie es Ihrer Katze am Fenster gemütlich:

Natürlich können Sie auch Spielzeug liegen lassen, achten Sie aber unbedingt darauf, dass es sich für eine unbeaufsichtigte Nutzung eignet. Viele Spielsachen können nämlich schnell aufgekratzt oder aufgekaut werden und es besteht die Gefahr, dass Teile verschluckt werden.

Es gibt auch spezielles Spielzeug, häufig „Intelligenzspielzeug“ genannt, welches darauf ausgelegt ist, Ihre Katze längerfristig zu beschäftigen und geistig herauszufordern, indem es auf die verschiedenen Sinne fördert. In der Regel geht es dabei darum Leckerlis aus Fächern zu „fischen“, wie beispielsweise beim Cat Activity Fun Board von Trixie ( ➥ Amazon*).

Doch auch ohne Leckerlis kann man die Fellnasen beschäftigen, wie beispielsweise mit dem FroliCat von PetSafe ( ➥ Amazon*), welches den Jadginstinkt fördert. Auch gibt es diverse Schienen mit Bällen, die den Spieltrieb ankurbeln, zum Beispiel von Catit ( ➥ Amazon*).

Fällt auch Ihnen die Distanz zu Ihrem Schmusetiger besonders schwer, können Sie sich zuletzt auch eine Haustierkamera anschaffen. Zum einen können Sie über Ihr Smartphone wann immer Sie wollen zu Hause „reinschauen“ (und hören), ob alles okay ist und bei Kameras wie der von Victure ( ➥ Amazon*), können Sie auch hineinsprechen und Ihre Katze kann Sie hören.

Sind Sie bereit etwas mehr zu investieren, können Sie auch zur Kamera von Furbo ( ➥ Amazon*) greifen. Zusätzlich zur 2-Wege-Audio-Funktion können Sie damit auch Leckerlis ausgeben.

Welche Möglichkeiten gibt es, seine Katze während der Abwesenheit betreuen zu lassen?

Wie bereits erwähnt haben Sie idealerweise Familie, Freunde oder Nachbarn, die ein Mal täglich nach Ihren Vierbeinern schauen können. Hiermit fühlen sich die meisten Menschen auch am wohlsten, da man die Personen, die man alleine in sein Heim und zu seinem Tier lässt, bereits kennt, und somit schon Vertrauen hat.

Natürlich ist diese Option auch die Kostengünstigste, da Bekannte in der Regel ungern Geld annehmen und man oft mit ein paar Blumen oder etwas Schokolade „davon kommt“.

Ist allerdings gerade niemand verfügbar, müssen sie natürlich nicht sofort Ihren Urlaub absagen. Eine weitere Option sind Katzenpensionen, in welche Sie Ihre Katze bringen können. Dort werden die Tiere versorgt und gepflegt, bis Sie sie nach Ihrer Rückkehr wieder abholen.

Finden können Sie Pensionen in Ihrer Gegend am schnellsten über Google oder eventuell in lokalen Tier-Zeitschriften oder Newslettern. Die Kosten können von Pension zu Pension variieren und sicherlich ist auch der
Ort ein Faktor. In München beispielsweise findet man häufig Pensionen für um die 14 Euro pro Tag. Kommen weitere Katzen, Medikamentengaben oder Ähnliches dazu, gibt es kleine Aufschläge. Auch können die Preise für Feiertage und Wochenenden etwas höher sein.

Wie jedoch schon beim Thema „Katze in den Urlaub mitnehmen“ erklärt, sind derartige Veränderungen für Katzen oft mit starkem Stress verbunden, daher sind Katzenpensionen meiner Meinung nach die allerletzte Option.

Besser ist es in diesem Fall einen Katzensitter zu finden, der ein (oder auf Wunsch auch zwei) Mal täglich bei Ihnen zu Hause vorbeikommt. Katzensitter kümmern sich ums Füttern, die Katzenklos und nehmen sich zusätzlich Zeit fürs Spielen und Streicheln der Katze. Viele bieten auch kleine Zusatz-Services an wie Pflanzen gießen, Briefkasten leeren und Rollos bewegen.

Finden können Sie einen geeigneten Sitter über Online-Plattformen wie beispielsweise Pawshake. Dort werden Ihnen alle verfügbaren Sitter in Ihrer Gegend aufgelistet, welche Sie durchschauen und dann direkt über die Plattform kontaktieren und auch buchen können. Lesen Sie bei der Auswahl die Profile der Sitter sorgfältig durch, achten Sie auf genügend Erfahrung, insbesondere wenn Ihre Katze Medikamente benötigt oder Ähnliches.

Auch die Bewertungen sollten Sie sich ansehen, um sicher zu gehen, dass sie zuverlässig sind. Es gibt mit jedem Sitter ein kostenloses und unverbindliches Kennenlern-Treffen. Haben Sie danach kein gutes Gefühl können Sie unbesorgt weiter suchen.

Passt jedoch alles, können Sie dem Sitter direkt alles zeigen (Wie viel Futter, wo sind die Katzenklos, etc.) und die Schlüssel übergeben. Die Bezahlung läuft über Pawshake selbst. Auch eine Versicherung ist beinhaltet.

Da die Sitter die Preise selbst bestimmen, können diese stark variieren. In der Regel sind gute Sitter für zwischen 12 und 18 Euro am Tag zu finden.

Scheuen Sie nicht davor zurück den Sittern über die Eigenarten und Vorlieben Ihrer Katze zu erzählen.

Trinkt Ihre Katze zum Beispiel gerne aus dem Wasserhahn werden die meisten Sitter das gerne in ihre Routine mit aufnehmen. Wird sie irgendwo gar nicht gerne gestreichelt, ist das auch eine nützliche Information. Auch können Sie über die Plattform oder einfach über Whatsapp in Kontakt bleiben – so können kleine Updates oder Fotos geschickt werden, damit der Urlaub unbesorgt genossen werden kann.

Wenn Sie kein Problem mit „Fremden“ in Ihrem Haus haben, gibt es auf Pawshake neben den täglichen Besuchen auch die Option „Haussitter“ zu buchen. Für sehr sensible Katzen, die nicht gerne alleine sind, ist das eine ideale Option, da die Sitter dann bei Ihnen übernachten und auch einen Großteil des Tages dort verbringen.

Auch gibt es Katzensitter, die sich selbstständig gemacht haben. Am besten zu finden sind diese
über ihre eigenen Homepages. Googlen Sie dazu einfach „Katzensitter“ oder auch „Katzen“- bzw. „Tierbetreuung“ in Ihrer Gegend.

Im Prinzip läuft das Ganze sehr ähnlich ab wie bei Pawshake, nur dass es eben die Plattform als „Vermittlung“ dazwischen nicht gibt. Häufig sind selbstständige Tierbetreuer etwas erfahrener, haben zum Beispiel Erste Hilfe Seminare besucht oder sogar Sachkundenachweise. Auch hier werden die Preise selbst bestimmt und können daher nicht pauschal genannt werden. Je nach Sitter und örtlicher Lage können die Preise zwischen 10 und 28 Euro betragen.

Fazit:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Katzen durchaus mal alleine gelassen werden können, die Dauer dabei jedoch die entscheidende Rolle spielt.

Egal wie lange Sie weg sind, sollten Sie Ihrer Katze zuliebe für genügend Beschäftigungsmöglichkeiten sorgen. Sind Sie länger weg und haben im Umfeld niemanden der die Betreuung übernehmen kann, haben Sie Tiersitter als Alternative welche Sie früh genug buchen sollten.

Natürlich gibt es leider auch ungeplante Abwesenheiten, wie Krankenhausaufenthalte, bei denen Sie nicht viel oder keine Zeit haben sich darum zu kümmern. Viele Tiersitter sind aber sehr flexibel und da sich vieles über das Smartphone buchen lässt, versuchen Sie bitte dennoch daran zu denken bzw. jemanden damit zu beauftragen.

In Ferienzeiten, vor allem an Weihnachten, hingegen, sind Sitter und auch Pensionen sehr gefragt und häufig schon weit im Voraus ausgebucht – denken Sie bei der Urlaubsplanung in solchen Zeiten daher unbedingt rechtzeitig daran!