Katze tot

Katze gestorben

Wenn Sie einen Stubentiger besitzen, wissen Sie, dass es sich hierbei um ein Familienmitglied und den besten Freund handelt.

Katzen in der Wohnung vertreiben allein lebenden Menschen die Einsamkeit und sind die besten Spielpartner für die Kinder. Daher ist es schlimm, wenn die geliebte Katze stirbt und Sie sie gehen lassen müssen.

Wie Sie mit der Trauer umgehen können, wie Sie es den Kindern am besten erklären und ob es sinnvoll ist, direkt eine neue Katze anzuschaffen, erfahren Sie im folgenden hilfegebenden Beitrag.

Mit der Trauer umgehen

Leider ist es nicht so, dass Katzen sieben Leben haben, dass merken Sie leider in dem Moment, wenn der geliebte Stubentiger von Ihnen gegangen ist. Die Wohnung ist leer, der Alltag nicht mehr so wie er war und jede Minute am Tag wird die Katze dann schmerzlich vermisst.

Natürlich geht jeder mit dem Verlust anders um. Dennoch sollen Ihnen die folgenden Tipps dabei helfen, die nächste Zeit nach dem Tod gut zu meistern. 

Über die Trauer sprechen

Wichtig ist, genau so zu handeln, als wäre ein geliebter Mensch gestorben. Denn die Katze war über lange Zeit Ihr Ansprechpartner bei schwierigen Dingen und hat Sie durch Freude und Wehmut begleitet.

Daher dürfen Sie um das geliebte tierische Familienmitglied auch offen trauern und sollten dies nicht verdrängen. Denn durch eine Verdrängung wird der Trauerprozess noch verlängert. Daher sollten Sie mit guten Freunden oder der Familie über die Katze reden.

Allerdings sind nicht alle Menschen so offen, dass sie über den Verlust einfach so reden können. In einem solchen Fall, wenn Sie eher introvertiert sind, kann auch alternativ ein Internet-Forum dabei helfen, die Trauer zu überwinden. Denn auch hier sind Sie nicht allein, die User, die sich in einem solchen Forum aufhalten, befinden sich gerade in einer ähnlichen Situation oder haben eine solche bereits hinter sich gelassen und können Ihnen wertvolle Tipps geben und eventuell auch Trost spenden.  

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Eine weitere Alternative kann das Schreiben darstellen. Mit dem Buch „Mehr als nur eine Katze“, können Sie Ihre Gedanken und Emotionen auf eine tolle Art und Weise niederschreiben. Die in dem Buch Trost spendenden Wörter und Bilder geben einem Kraft und lassen einen in tollen Erinnerungen mit der geliebten Katze schwelgen. Das Buch können Sie mit einem Klick auf diesen Link* bei Amazon erwerben.

Die Gefühle heraus lassen

Wenn Sie allein sind, gerade auch abends oder nachts kann es passieren, dass die Gedanken sich immer wieder um die geliebte Katze und den Tod drehen, der vielleicht gerade erst ein paar Tage zurückliegt.

Auch wenn es sich jetzt für Sie vielleicht komisch anhört, doch lassen Sie Ihren Gefühlen in diesen Situationen freien Lauf. Was Sie machen und wonach Ihnen gerade ist, bleibt hier ganz Ihnen überlassen. Weinen, toben, schreiben Sie, wenn Ihnen in dem Moment danach ist. Denn die Trauer, in die sich auch oft immer Wut über den Tod vermischt, herauszulassen, wird sehr befreiend wirken. 

Ein Andenken für die Katze gestalten

Manchmal kann es auch helfen, wenn Sie für Ihren verstorbenen Stubentiger ein Andenken gestalten. Auch hier bleibt es ganz Ihnen überlassen, wie dieses Andenken aussehen soll. Stellen Sie ein Foto auf oder kreieren ein wunderschönes Fotobuch. Sind sie kreativ, können Sie auch eine Geschichte über Ihre verstorbene Katze schreiben oder ein Bild von ihr malen. 

Ob es was für Sie ist, müssen Sie selbst entscheiden, aber es gibt durchaus auch die Möglichkeit der Tierpräparation. Hierzu wird Ihre verstorbene Katze ausgestopft und in eine von Ihnen gewünschte Position gebracht. Natürlich ist diese Alternative, die vor allem aus der Jagd bekannt ist, aber auch von vielen Tierliebhabern angenommen wird, nicht für jeden etwas.

Finden Sie jedoch Gefallen an diesem Gedanken, können Sie ihre Katze zum Beispiel entsprechend präparieren lassen, dass diese zusammengerollt liegt und wie schlafend aussieht. So können Sie Ihr geliebtes Tier weiterhin bei sich in der Wohnung behalten und ihm eine schöne Ecke für den ewigen Schlaf bieten. 

Ob das zur Trauerbewältigung wirklich förderlich ist, seine geliebte Katze zwar bei sich zu haben, diese allerdings leblos liegen zu zu sehen, ist fraglich. Es ist durchaus möglich, dass sich dadurch den Trauerprozess nur weiter erschwert. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie in diesem Beitrag von einfachtierisch.

Gemeinsam mit den Kindern trauern

Wenn die Katze zur Familie gehörte und Sie nicht allein mit ihr gewohnt haben, sondern auch Kinder zur Familie gehören, dann ist es auch für die Kleinsten immer ganz schlimm, wenn der tierische Freund, den sie wahrscheinlich schon von ihrer Geburt an kennen und mit dem sie aufgewachsen sind, verstirbt.

Wichtig ist, den Kindern zu erklären, dass sie traurig sein und schreien oder weinen dürfen. Unterdrücken Sie selbst Ihre Gefühle, weil Sie introvertiert sind, sollten Sie die Gefühle Ihrer Kinder dennoch unterstützen.

Auch wenn es schwerfällt, aber wenn Sie gemeinsam trauern, wird es schneller wieder einfacher. Oftmals hilft Kindern ein Ritual, zum Beispiel wenn Sie sich mit ihnen gemeinsam abends für ein paar Minuten schöne Anekdoten von Ihren verstorbenen Stubentiger erzählen.

Sich selbst nicht die Schuld für den Tod geben

Ihre Katze war Freigänger und wurde an- oder überfahren? Sie ist an einer unentdeckten Krankheit gestorben? Das alles ist zwar schlimm, aber geben Sie sich hierfür nach dem Tod des geliebten Stubentigers nicht selbst die Schuld.

Halten Sie sich immer vor Augen, was für ein schönes Leben die Samtpfote bei Ihnen hatte und was Sie der Katze alles gegeben haben: Liebe, ein gemütliches Zuhause und Sicherheit.

Ein Freigänger war bestimmt glücklich, draußen herumstreifen zu dürfen.

Ist die Katze an einer Krankheit verstorben, dann dürfen Sie auch hier nicht mit sich hadern, denn Katzen sind zäh und zeigen erst sehr spät an, wie schlecht es ihnen geht. 

Kann eine neue Katze bei der Trauerbewältigung helfen?

Wenn ein Tier verstirbt, reagieren die Menschen hierbei ganz unterschiedlich. Manche können nicht alleine sein und andere wollen erst mal kein neues Haustier.

Gerade auch Sätze von Außen, gut gemeinte Ratschläge von Menschen, die keine Tiere besitzen, sich einfach eine neue Katze anzuschaffen, kann sehr wütend machen. Eine neue Samtpfote kann nie die verstorbene ersetzen. Denn jedes Tier ist anders und besitzt eine eigene Persönlichkeit.

Doch Sie können die Anschaffung einer neuen Katze durchaus auch als einen neuen Anfang sehen und mit dem neuen Freund die Trauer über den alten, gegangenen Freund, besser bewältigen. Vielleicht entscheiden Sie sich für ein Tier aus dem Tierheim, das vielleicht gleiches durchgemacht und seinen Besitzer durch Tod und somit auch sein gewohntes Zuhause verloren hat. 

Wollen Sie nicht ohne Katze sein, aber einen drastischen Schnitt ziehen, dann können Sie sich natürlich auch für ein Kitten entscheiden, das von nun an bei Ihnen groß und zum neuen Partner werden soll. 

Ist es erlaubt, die Katze im eigenen Garten zu begraben?

Wenn Ihre Katze verstorben ist, ob plötzlich oder auch absehbar, dann fragen Sie sich, ob das tote Tier im eigenen Garten vergraben werden darf. Denn als festes Mitglied der Familie soll das Tier auch eine ihm würdige Ruhestätte erhalten.

Wir haben zu diesem Thema recherchiert, können Ihnen hierzu aber keine verbindlichen Angaben machen, da wir keine Anwälte sind. Bitte informieren Sie sich hierzu bei entsprechenden Behörden oder lassen Sie sich anwaltlich beraten.

Wichtige Information

Wir haben zu diesem Thema recherchiert, können Ihnen hierzu aber keine verbindlichen Angaben machen, da wir keine Anwälte sind. Bitte informieren Sie sich hierzu bei entsprechenden Behörden oder lassen Sie sich anwaltlich beraten.

Grundsätzlich ist es erlaubt, die Katze im eigenen Garten zu begraben, wenn es sich um Ihr eigenes Privatgrundstück handelt. Als Mieter sollte man sich die Erlaubnis des Vermieters holen. Wichtig ist, dass sich das Privatgrundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet befindet, dann sollten Sie erst mit den zuständigen Behörden Rücksprache halten, ob es eventuell dennoch möglich wäre.

Auch wenn das Bestatten im eigenen Garten i.d.R. in den meisten Bundesländern erlaubt ist, gibt es für das Bundesland Bremen eine Ausnahme, denn hier dürfen Sie aufgrund des hohen Grundwasserstandes Tiere grundsätzlich nicht auf privaten Grundstücken begraben.

Allerdings dürfen Sie Ihre verstorbene Katze im eigenen Garten auch nur mit Einschränkungen begraben. Sie dürfen hier keine letzte Ruhestätte für Ihren geliebten Stubentiger anlegen, wenn dieser an einer ansteckenden Krankheit verstorben ist. Zudem muss das Grab im Abstand von zwei Metern von öffentlichen Plätzen oder Wegen angelegt werden. 

Auch die Tiefe wird rechtlich vorgegeben. So muss das Grab mindestens 60 Zentimeter tief sein. Das Material, in dem Sie Ihren verstorbenen Liebling legen, muss biologisch abbaubar sein. Hier eignet sich bspw. eine Baumwolldecke. Da das Grab später noch etwas absacken wird, sollten Sie direkt mehr Erde aufschütten.

Das Grab dürfen Sie hier im eigenen Garten natürlich so gestalten, wie Sie möchten. Schmücken Sie die letzte Ruhestätte mit einem Steinfindling, den Sie auch malerisch gestalten können, errichten Sie ein kleines Blumenbeet oder pflanzen Sie einen Baum. So haben Sie auch später noch einem Platz, an dem Sie an Ihr geliebtes vierbeiniges Familienmitglied denken können. 

Die Regelungen sind von Bundesland zu verschieden, weshalb es sich immer empfiehlt, das zuständige Veterinär- oder Ordnungsamt zu kontaktieren und nachzufragen, was in Ihrem Bundesland erlaubt ist und was nicht.

Was Sie jedoch nicht dürfen, ist, ein totes Tier in einem öffentlichen Wald zu begraben. Das wird mit hohen Bußgeldern geahndet!

Wer einen Blick ins Gesetz werfen möchte, der kann das mit einem Klick auf diesen Link tun.

Was tun, wenn kein geeigneter Garten für das Grab zur Verfügung steht?

Wenn Sie keinen eigenen Garten besitzen oder dieser nicht den gesetzlichen Vorschriften für eine Tierbestattung entspricht, dann gibt es andere Möglichkeiten, Ihren vierbeinigen Liebling würdevoll zu bestatten. So gibt es die alternative Einäscherung und/oder Seebestattung, sowie den Tierfriedhof.

Haustierfriedhof

Wollen Sie Ihren geliebten tierischen Freund weiter bei sich behalten, können Sie das tote Tier einäschern lassen. Für Tierurnen gibt es keine gesetzliche Grundlage, wie dies bei den menschlichen Urnen der Fall ist (erkundigen Sie sich dennoch, ob sich diesbezüglich in der Zwischenzeit eventuell etwas geändert hat).

Sie können diese mit sich zu sich nach Hause nehmen und in der Wohnung einen geeigneten Platz hierfür finden. So haben Sie Ihre verstorbene Katze immer um sich herum und können einen kleinen Gedenkaltar mit Urne, Fotos und anderen Dingen in einer Ecke für Ihre Erinnerung aufstellen. 

Möchten Sie das nicht, dann verstreuen Sie die Asche in der Natur oder einem See. Auch hierzu gibt es (derzeit!) keine rechtlichen Hindernisse, wenn es sich um die Asche von Tieren handelt. 

Eine weitere Möglichkeit ist, das verstorbene Tier auf einem Tierfriedhof zu bestatten. Manche Gemeinden bieten in einer Ecke eines Friedhofs auch die Möglichkeit an, Tieren die letzte Ruhestätte zu bieten. Ebenso gibt es private Tierfriedhöfe, auf denen Sie Ihren geliebten Vierbeiner begraben können. Erkundigen Sie sich hier aber schon frühzeitig, welche Möglichkeiten es in Ihrer Stadt gibt, eine Grabstätte zu erhalten. Auf einem Tierfriedhof können Sie das Grab so gestalten, wie Sie es wünschen und haben jederzeit auch die Möglichkeit, dieses zu besuchen.

An dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass es sich bei unserem Ratgeber um keine rechtsverbindliche Beratung handelt. Konsultieren Sie einen Anwalt bzw. die zuständige Behörde und fragen Sie nach, was in Ihrem Bundesland erlaubt ist, und was nicht.

Weitere Tipps um die Trauer zu verarbeiten

Wenn Sie nach dem Tod Ihres geliebten Vierbeiners noch nicht dazu bereit sind, einen neuen Vierbeiner in Ihr persönliches Umfeld zu lassen, fragen Sie doch beim örtlichen Tierheim nach. Hier werden immer gerne Schmusepaten für die dort lebenden Katzen gesucht.

Setzen Sie sich ins Katzengehege, schmusen mit den Samtpfoten und lesen ihnen zum Beispiel etwas vor. Vielleicht verlieben Sie sich dort ja neu in ein ganz besonderes Tier. Wenn dies dann noch auf Gegenseitigkeit beruht, können Sie die Katze immer noch zu sich nach Hause in Ihre eigenen vier Wände holen, sollten Sie dazu bereit sein. 

Fazit

Auch wenn es sehr schmerzt, Sie müssen sich in der Trauerbewältigung damit abfinden, dass der geliebte Schmusetiger von Ihnen gegangen ist und nicht mehr wiederkommen wird. Hierbei hilft vor allem das Reden mit anderen Menschen, auch mit solchen, die nicht zur Familie gehören.

Manchmal ist es sogar besser, mit Außenstehenden zu sprechen als mit denen, die ebenfalls vom Verlust betroffen sind. Schauen Sie nach vorne, denn Ihr Leben geht weiter. Halten Sie Ihren Liebling in guter Erinnerung, dann werden Sie den Schmerz irgendwann ertragen.

Wollen Sie nicht alleine bleiben, geben Sie einer neuen Katze die Chance auf ein schönes Leben mit Ihnen. Seien Sie gewiss, so schlimm es im ersten Moment auch ist, die Zeit heilt alle Wunden und irgendwann werden Sie mit einem Lächeln auf die schöne Zeit mit Ihrer geliebten Samtpfote zurückblicken.